Das Ringerohr entsteht durch Quetschung oder Zerrung des Ohrknorpels, wobei es zum Bruch des Ohrknorpels selber kommt. Mit einem Blutaustritt und einem nachfolgenden Bluterguss zwischen Ohrknorpel und Knorpelhaut. Abgesehen davon, dass das Ohr dadurch verunstaltet wird, besteht durch diesen Bluterguss die Gefahr das die Knorpelhaut geschädigt wird. Diese ist die einzige Blutgefässführende Struktur für den Ohrknorpel. Dadurch wird die Ernährung des Knorpels gestört und es kann zu einer Zerstörung des Knorpels kommen. So muss schon aus diesen Gründen, noch vor der kosmetischen Überlegung, der Bluterguss abgesaugt werden. Da das Blut nach einer frühen Entfernung nachlaufen kann, sollte man den Bluterguss nicht sofort absaugen. Nach ein oder zwei Tagen kann man den Bluterguss mittels einer Spritze unter sterilen Bedingungen absaugen. Gelingt es den Bluterguss weitgehend abzusaugen und darüber hinaus durch einen entsprechenden Druckverband ein Nachlaufen der Blutung zu verhindert, kann man in sehr häufigen Fällen eine Verunstaltung des Ohres verhindern. Ist dies nicht erfolgreich, so wartet man am besten, bis der Ringer seine sportliche Karriere beendet und führt ihn dann einer kosmetischen Ohroperation zu. Das Ohr verrät den Ringer
Das Ringerohr oder auch Blumenkohlohr genannt, ist zu einer Art Ringermarkenzeichen geworden.